Handygespräche im Ausland werden bald billiger. Zumindest in EU-Ländern sollen die derzeit extrem hohen Kosten dann sinken. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft und das EU-Parlament einigten sich am Dienstag auf einen Kompromiss. AFP erklärt, wann die Handy-Gespräche wie billig werden sollen und was Verbraucher bis dahin tun können: STATUS QUO: Wer im Ausland mit dem Handy telefoniert, zahlt schnell bis zu drei Euro pro Minute. Auch das Verschicken von Fotos ist teuer. Schuld daran sind die so genannten Roaming-Gebühren, die Mobilfunkfirmen verlangen, wenn sich ein ausländisches Handy in ihr Netz einwählt. Jährlich kassieren die Mobilfunkbetreiber so fünf Milliarden Euro von Geschäftsleuten und Touristen. Im Ausland zahlt selbst, wer angerufen wird. In Europa sind das je nach Anbieter bis zu 69 Cent pro Minute. Zwar haben manche Anbieter Gebühren für das Roaming auf Druck der EU gesenkt, das ging Brüssel aber nicht weit genug.
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