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Beim Online-Shoppen lauern Kostenfallen

Datum: Freitag, 25. Januar 2008
Thema: aktuelle News

Wohl nirgendwo ist Shoppen so bequem wie im Internet. Statt in überfüllten Geschäften kauft man am heimischen Wohnzimmer ein und die Ware wird bequem per Post geliefert. Doch Online-Käufe bergen auch Gefahren. Das Internet sei «voller Abzocker»...



warnt die Zeitschrift «PCgo» (2/2008). So fallen besonders viele Surfer auf verdeckte Abonnements herein. Manche Mobilfunk-Provider etwa locken mit kostenlosen SMS. Doch wer direkt eine SMS und seine Adresse in das Eingabeformular schreibt, hat damit unter Umständen einen Vertrag über 24 Monate abgeschlossen, in denen jeweils 12 Euro für 100 SMS berechnet werden. Diese Information findet der Anwender allerdings nur im Kleingedruckten am Ende der Seite, berichtet «PCgo» über die Praxis eines Providers.

Neben dieser weit verbreiteten «Masche» tauchten auch immer wieder betrügerische Online-Shops auf, vor allem im Zusammenhang mit Leistungen gegen Vorkasse. Den Angaben zufolge gibt es mittlerweile ganze Foren, wo sich betrogene Nutzer austauschen, die Ware zum günstigen Preis per Vorkasse bezahlt haben, aber bis heute auf deren Auslieferung warten.

Die Experten von «PCgo» raten, nur bei zertifizierten Online-Shops einzukaufen. Die Zertifizierung bestätigt, dass Bestellungen zuverlässig abgewickelt und persönliche Daten geschützt werden. Zertifizierte Shops versichern zudem die Rücknahme bestellter Waren und gewähren eine Geld-zurück-Garantie.

Grundsätzlich sollte die Möglichkeit bestehen, eine gelieferte Ware innerhalb von zwei Wochen zurückzugeben, ohne dass dafür ein Grund angegeben werden muss. Sofern ein Händler dieses Recht einschränkt, indem er beispielsweise nur originalverpackte Ware zurücknimmt oder Angebotswaren von der Rücknahme ausschließt, lässt das den Angaben nach nicht gerade auf Kundenfreundlichkeit schließen.

Ein Schwachpunkt bei Internet-Käufen ist zudem die Datenübertragung. Wer seine Adresse und Bankdaten nicht Hackern preisgeben möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass Kreditkarten- und Kontonummern verschlüsselt übertragen werden. Eine sichere Verbindung erkenne man am Schlüssel- oder Schloss-Symbol im Browser und an einer Adresse, die mit «https» beginnt, berichtet «PCgo».

Quelle: markenpost.de







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