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Internetsuche: Wird Wikia die neue www-Welt?

Datum: Dienstag, 08. Januar 2008
Thema: aktuelle News

Der Suchmaschinengigant Google ist brillant, einfach zu benutzen, kostenlos und Produzent erstklassiger Resultate. Kurzum: Google ist das Internet. Seit Sonntagnacht hat Google neue Konkurrenz. Wikipedia Gründer Jimmy Wales hat seine Suchmaschine "Wikia Search" online gestellt. 
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat in der Nacht zum Montag seine offene Suchmaschine Wikia Search online gestellt. Wie beim Internet-Lexikon Wikipedia sollen die Nutzer auch bei Wikia Search an der Entwicklung mitarbeiten.Die erste Version des Wikia getauften Projekts startete am Firmensitz der Wikimedia Foundation in St. Petersburg im US-Bundesstaat Florida. Anders als bei anderen Suchmaschinen sollen bei Wikia die Nutzer durch Rückmeldungen bestimmen, welche Seiten bei den Suchergebnissen ganz oben landen...



Da noch kein Feedback vorliegt, seien die Suchresultate noch "ziemlich schlecht", räumte das Unternehmen ein. In den kommenden Wochen würden sich die Ergebnisse jedoch rapide verbessern. Vorerst dürften Google und Co. noch gelassen auf die neue Konkurrenz reagieren. Wikia startet zunächst nur mit einem Bruchteil der Datenmenge, auf die große Suchmaschinen zugreifen. Langfristiges Ziel von Wikia soll es aber sein, die Zahl der registrierten Seiten deutlich zu erhöhen und durch die Mitarbeit der Nutzer Treffer zu ermöglichen, die andere Suchmaschinen mit ihre maschinellen Algorithmen nicht entdecken. Wikia Search läuft zunächst hauptsächlich in englischer Sprache.

Experten allerdings sind enttäuscht. Wikia sei demnach zu früh auf den Markt gebracht worden. Unabhängig von fehlenden Funktionen komme bei Anfragen nichts Gescheites heraus. Zurzeit bietet Wikia lediglich einen Überblick über 50 Millionen Seiten. Wikia wird wohl also nicht an Googles Thron rütteln können.

Yahoo, Microsoft Suche, Altavista, Baidu - keine Suchmaschine hat mehr Nutzer als Google. Was man mit Google nicht finden kann, das gibt es nicht. Barer Unfug, aber so wird Google von den Nutzern eingestuft. Innerhalb von nur fünf Jahren entwickelte sich die Suchmaschine vom kalifornischen Studentenprojekt zum globalen Giganten. Spätestens seit dem Börsengang im Mai 2004 ist Google ein vielköpfiger Drache. Nur sechs Jahre nach seiner Gründung, hat Google etwas erreicht, was vor ihm noch kein Unternehmen geschafft hat: Autofahren heißt nicht "daimlern" und die Arbeit mit einem Computer heißt nicht "microsoften". Aber die Informationssuche im Internet heißt: googlen..

Mit seiner weltweit führenden Suchmaschinentechnik, einer Armee von kreativen Köpfen und einer Marktkapitalisierung, die schon eineinhalb Jahre nach dem Börsengang die 100-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten hat, kann Google nun experimentieren, ohne auf den Gewinn zu achten. Dabei galt das Unternehmen lange als Sympathieträger. Die Google Gründer Sergey Brin und Larry Page lernten sich an der Stanford-Universität kennen: zwei nette Jungs, die eine gute Idee hatten und ein Unternehmen gründeten, dessen Motto auch heute noch “Don’t be evil” lautet. Unter Mithilfe gewiefter Investoren und einer unkonventionellen Unternehmenskultur gelang es den Gründern ein Unternehmen zu schaffen, das einen Erfolg nach dem anderen feiert.
 
Quelle:  Markenpost.de







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