Dank guter Verkaufszahlen des Multimediahandys iPhone und des MP3-Players iPod hat der US-Technologiehersteller Apple im zurückliegenden Quartal einen deutlich höheren Gewinn erzielt. Wie das Unternehmen am Montag im kalifornischen Cupertino mitteilte, stieg das Nettoergebnis von Juli bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 67 Prozent auf 904 Millionen Dollar (638,15 Millionen Euro). Der Umsatz habe sich von 4,8 auf 6,2 Milliarden Dollar erhöht. Apple selbst hatte einen Erlös von 5,7 Milliarden Dollar angekündigt...
Im ersten vollen Quartal seit Einführung des iPhone verkaufte Apple den Angaben zufolge 1,1 Millionen der Multimediahandys. Damit hat das Unternehmen seit dem Verkaufsstart am 29. Juni insgesamt 1,3 Millionen iPhones abgesetzt. Zudem verkaufte der US-Konzern von Juli bis September 10,2 Millionen iPods und damit 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch das traditionelle Geschäft mit Macintosh-Computern verzeichnete Zuwächse: Apple lieferte im zurückliegenden Quartal 2,2 Millionen Macs aus. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,6 Millionen gewesen.
Wer mit dem ab November auch in Deutschland erhältlichen iPhone telefonieren will, muss nach Einschätzung des Mobilfunkportals xonio.com mit hohen Kosten rechnen. «Aufgrund von T-Mobiles Tarifstruktur und den bekannten Kosten aus England gehen wir davon aus, dass T-Mobile-Kunden monatlich 40 bis 80 Euro zahlen müssen», betont Xonio.com-Tarifexperte Henning Gajek. T-Mobile vertreibt das Telefon ab dem 9. November exklusiv in Deutschland. T-Mobile selbst hat noch keine Details zu den geplanten Tarifen veröffentlicht.
Das Gesamtpaket des iPhones ist nach Einschätzung des Mobilfunkportals zu teuer, um am hart umkämpften deutschen Mobilfunkmarkt erfolgreich sein zu können. Der Kauf des Geräts für 399 Euro soll an einen speziellen T-Mobile-Vertrag mit zwei Jahren Laufzeit gebunden werden. Darin werden vermutlich eine Datenflatrate für den Internet-Zugang, sowie Minuten- und SMS-Pakete enthalten sein.
Nach Angaben von Xonio.com gibt es eine Vielzahl vergleichbarer Handys, die ohne Festlegung auf einen bestimmten Provider und Tarif günstiger sind. Viele Geräte bieten zudem mehr Smartphone-Funktionen als das iPhone und funken anders als das Apple-Telefon auch im UMTS-Netz.
Quelle: Markenpost.de