Die Deutschen satteln mehr und mehr von analoger auf die digitale Unterhaltungselektronik um. Einer Studie der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK) zufolge schrumpft der Markt an analogen Videorekordern, Stereoanlagen und Röhrenfernsehern in diesem Jahr um fast zehn Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Dagegen wächst das Segment für digitale Endgeräte um 6,7 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Insgesamt wird die Branche der "Consumer Electronics" in diesem Jahr mit einem Wachstum von rund drei Prozent auf dann 13,1 Milliarden Euro rechnen können...
Für das kommende Jahr wird sogar ein Zuwachs von 4,2 Prozent prognostiziert, für den analogen Markt wird es hingegen um 11,5 Prozent nach unten gehen. Im Jahr 2008 werden digitale Geräte 80 Prozent des Umsatzes der Branche ausmachen.Mit 4,2 Milliarden Euro geben die Verbraucher in diesem Jahr das meiste Geld für Flachbildfernseher aus, sie machen 32 Prozent des Umsatzes in der gesamten Unterhaltungselektronik aus. Die Zahl der LCD-Bildschirme steigt dabei von 2,6 Millionen auf 3,9 Millionen Exemplare, die der Plasma-Displays von 470 000 auf 550 000 Stück. Laut dem IT-Branchenverband Bitkom verfügen 79 Prozent aller Haushalte mit Flachbildfernseher über ein Gerät, das "HD-ready" oder "Full-HD" ist, demzufolge hochauflösende Bilder darstellen kann. Auf die entsprechenden hochauflösenden Inhalte müssen diese Fernsehzuschauer indes noch warten: Die öffentlich-rechtlichen Sender werden dem Vernehmen nach erst in drei Jahren mit der flächendeckenden Übertragung von hochauflösenden TV-Bildern beginnen. 14,3 Prozent der Haushalte wünschen sich dies jedoch schon jetzt. Und das, obwohl jeder Dritte nicht weiß, dass es sich bei "HD-TV" um Fernsehen mit einer fünfmal höheren Bildauflösung handelt.Ein deutliches Plus gibt es übrigens auch bei den Spielekonsolen zu verzeichnen: Ihr Verkaufsergebnis legt im Jahr 2007 um 45 Prozent auf 705 Millionen Euro zu. Bei den Digitalkameras liegt das Umsatz-Plus dagegen nur bei 3,7 Prozent, bei den Set-Top-Boxen (370 Millionen Euro) und MP3-Playern (660 Millionen Euro) verharren die Umsätze dagegen auf gleichem Niveau.