Ob Unterhaltungselektronik, Computer oder Internet-Anschlüsse: Immer mehr Verbraucher ärgern sich über schlechten Kundendienst und sind deshalb bereits auf dem Sprung zur Konkurrenz. Auch ein als durchschnittlich empfundener Service reicht nicht aus, um die Kunden zu halten, so das Ergebnis einer aktuellen Studie.So sind 59 Prozent der Verbraucher nur durchschnittlich oder unterdurchschnittlich zufrieden. Ihrer Ansicht nach dauert es zum Beispiel zu lange, bis ihre Probleme gelöst werden. So haben sich 42 Prozent der Befragten darüber geärgert, dass sie mit ihren letzten Schwierigkeiten nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals den Kundendienst kontaktieren mussten...
Drei Viertel (73 Prozent) der Verbraucher, die über durchschnittliche Unterstützung klagen, wenden sich von dem Anbieter ab in Richtung Konkurrenz. Die betreffenden Firmen scheinen davon kaum etwas zu bemerken. So sind 75 Prozent der befragten Manager davon überzeugt, dass ihr Unternehmen einen überdurchschnittlichen Kundenservice bietet. Dabei verlieren die Anbieter nicht nur ihre bestehenden, sondern unter Umständen auch potenzielle Kunden. Denn jeder zweite Verbraucher (48 Prozent), der negative Erfahrungen mit dem Service einer Firma gemacht hat, berichtet auch in der Familie und im Freundeskreis darüber.Für die Studie hat das Beratungsunternehmen Accenture 1 200 Verbraucher in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und den USA befragt. Darüber hinaus wurden auch Führungskräfte von 35 weltweit tätigen Technologie-Unternehmen interviewt.