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IT-Profis sehen Zero-Day-Sicherheitslücken als größte Gefahr

Datum: Dienstag, 31. Juli 2007
Thema: aktuelle News

Insgesamt 54 Prozent aller IT-Profis halten Zero-Day-Sicherheitslücken für das größte Sicherheitsproblem  so lautet das Ergebnis der jährlich durchgeführten Marktstudie der PatchLink Corporation, einem weltweiten Anbieter von Vulnerability-Management-Lösungen. Im Rahmen der Studie befragte das Sicherheitsunternehmen mehr als 250 CIOs, CSOs, IT-Leiter und Netzwerkadministratoren in Europa, USA und im asiatisch-pazifischen Raum. Auf den weiteren Plätzen der größten Sicherheitsgefahren folgen Hacker sowie Malware und Spyware.

Die Kundenbefragung dokumentiert, dass für Unternehmen eine schnelle Beseitigung von Schwachstellen (Remediation) sowie eine umfassende Beurteilung und Priorisierung von Risiken die entscheidenden Faktoren bei der proaktiven Bekämpfung der Gefahren sind. IT-Verantwortliche installierten wichtige Updates erheblich schneller als im Vorjahr: Innerhalb von zwei Stunden hatten 29 Prozent aller Organisationen im Jahr 2007 die Aktualisierungen eingespielt, verglichen mit nur 14 Prozent im Jahr zuvor. Die Durchführung von Remediationstests schafften 70 Prozent der IT-Leiter innerhalb von acht Stunden, was 2006 lediglich 39 Prozent der Befragten gelungen war. Mit 60 Prozent meldete dabei eine hohe Zahl der Teilnehmer an der Kundenbefragung, dass sie ihre Vulnerability-Management-Pozesse erweitert haben und diese nunmehr sowohl agenten- als auch netzwerkbasierte Schwachstellen-Scanner umfassen. Folglich beurteilt die überwältigende Mehrheit der befragten Unternehmen (99 Prozent) ihre Sicherheitslage besser als im Vorjahr.

Trotz verbesserten Schwachstellenmanagements zeigt die Studie aber auch, dass eine wirksame Kontrolle von Useraktivitäten und immer schneller verfügbare Exploits die größten Herausforderungen bei der Bekämpfung von Zero-Day-Attacken sind. Demnach versuchen IT-Verantwortliche, die Kontrolle über ihr Netzwerk zu behalten, indem sie immer mehr Sicherheitsprodukte installieren und zusätzliche Zeit für die Überwachung und Einrichtung von Sicherheitspolicies aufwenden. Die Hälfte der befragten IT-Leiter geben an, dass sie mehr als zehn Software-Agenten einsetzen, um Sicherheits- und Systemarbeiten durchführen zu können. Dabei verbringen 66 Prozent der Befragten täglich eine Stunde und länger damit, Sicherheits- und IT-Konsolen zu überwachen, Computerprogramme zu verwalten und Sicherheitsregeln zu aktualisieren.







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