Angebliche Gesundheitsschäden durch Druckertoner sind wissenschaftlich nicht nachweisbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitssicherheit und der Uniklinik Essen. Bei dem Forschungsprojekt wurden die Emissionen von je drei gängigen Druckern und Kopierern vier großer Hersteller in einer luftdicht abgeschlossenen Kammer gemessen. Dabei sei von keinem der Geräte eine unmittelbare Gefahr für die Benutzer ausgegangen...
Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) folgert daraus, dass oftmals beklagte Krankheitsbilder besorgter Büroangestellter im Bereich der Lungen und Atemwege sowie Augenreizungen nachweislich nicht in Zusammenhang von Druckern und Kopierern gebracht werden können. Wer sich dennoch nicht sicher sei, sollte sich vom Betriebsarzt untersuchen lassen, beziehungsweise auf eine individuelle Messung der Umweltbelastung am Arbeitsplatz drängen. Der VDBW empfiehlt dennoch einen sachgemäßen Betrieb solcher Geräte am Arbeitsplatz, um jede noch so geringe Gefahr von vornherein auszuschließen. So sollten Tonerkartuschen immer komplett ausgewechselt und eventuell verschütteter Toner umgehend mit einem feuchten Tuch aufgewischt werden. Ferner sollten die Kartuschen nicht gewaltsam geöffnet und Kindern unzugänglich gemacht werden. Grundsätzlich ist für den Umgang mit den Geräten und dem Zubehör auf die Anweisungen in den Produktunterlagen des Herstellers zu achten. Und schließlich sollten Drucker und Toner nicht allzu nahe am Arbeitsplatz stehen sowie regelmäßig gewartet und gereinigt werden - der Arbeitgeber ist hier in der Pflicht.