
EU-Roaming-Tarif: Provider stellen um
Datum: Freitag, 29. Juni 2007 Thema: aktuelle News
Handy-Kunden von T-Mobile kommen als Erste in den Genuss der neuen EU-weiten Roaming-Tarife. Der Bonner Provider stellt seine Tarife zum 1. Juli automatisch um, sodass die Nutzer schon in diesen Sommerferien von der Preissenkung profitieren. Für sie gelten damit neue Preisobergrenzen: Reisende in den 27 Mitgliedsstaaten zahlen für abgehende Telefonate maximal 58,3 Cent pro Minute und für eingehende maximal 28,6 Cent pro Minute. Vodafone-Kunden müssen auf diese Umstellung noch bis zum 29. Juli warten, E-Plus folgt am 1. August, O2 wird angeblich erst am 29. August umstellen. Die EU-Behörden hatten den Providern eine Frist von drei Monaten für die Umstellung gewährt.
Experten raten den Verbrauchern jedoch, der Umstellung der Provider auf den EU-Tarif nicht blindlings zu folgen, sondern nach dem Motto "erst schauen, dann buchen" zu verfahren. So weist etwa das Online-Fachmagazin "Teltarif" darauf hin, dass die Provider teilweise noch günstigere Konditionen als den offiziellen EU-Roamingtarif im Angebot haben. Zudem sollten sich Urlauber darüber im Klaren sein, dass die Preisobergrenzen nur für die EU-Mitgliedsstaaten gelten. Wer also etwa in die Türkei oder die Schweiz reist, muss bei grenzüberschreitenden Telefonaten eventuell mit sehr hohen Mobilfunkpreisen rechnen.
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