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Durchschnittlich 1672 Kilobit pro Sekunde

Datum: Freitag, 22. Juni 2007
Thema: aktuelle News

Stuttgart (ddp). Die neuen HSDPA-Netze bieten auch unterwegs zuverlässige Highspeed-Verbindungen ins Internet. Von den verfügbaren Netzen der Mobilfunk-Unternehmen bietet T-Mobile das derzeit schnellste und stabilste HSDPA-Netz. Zu diesem Ergebnis kommt ein Test der Zeitschrift «connect» (Ausgabe 6/2007). Darin wurde der Datenturbo HSDPA der drei Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone und O2 mit einem Mess-Fahrzeug an mehreren Orten in den Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München getestet. HSDPA ist eine Erweiterung für das UMTS-Netz.

Mit durchschnittlich 1672 Kilobit pro Sekunde bietet demnach T-Mobile den schnellsten Datentransfer. Nur knapp dahinter lag im Test der Netzbetreiber Vodafone mit einer durchschnittlichen Download-Rate von 1633 Kilobit pro Sekunde. Die Düsseldorfer landeten an den meisten Mess-Orten zwar hinter T-Mobile, ließen den Bonner Konkurrenten in ihrer Heimatstadt aber deutlich hinter sich.

Mit großem Abstand belegt O2 derzeit in Sachen Datenrate den dritten Platz. Die durchschnittlich gemessenen 681 Kilobit pro Sekunde seien allerdings auf ungünstige Einstellungen bei der automatischen Konfiguration der HSDPA-Datenkarte von O2 zurückzuführen, wie die Zeitschrift berichtet. Unter optimalen, manuell vorgenommenen Einstellungen unter Windows oder mithilfe eines entsprechenden Software-Updates kommt auch das Highspeed-Netz des Münchner Netzbetreibers auf durchschnittlich 942 Kilobit pro Sekunde beim Datentransfer.

Auch beim Verbindungsaufbau liefert laut Test derzeit T-Mobile mit durchschnittlich 3,5 Sekunden vor Vodafone (4 Sekunden) und O2 (10,6 Sekunden) die besten Ergebnisse. Nur geringe Unterschiede zwischen den Netzbetreibern sind hinsichtlich der insgesamt sehr guten Stabilität der Verbindungen festzustellen: Bei über 4000 Download-Versuchen überzeugte T-Mobile mit einer Erfolgsrate von 99,8 Prozent, gefolgt von O2 mit 99,5 Prozent und Vodafone mit 99,1 Prozent.

Da das O2-Netz bislang lediglich in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München HSDPA-fähig ist, war der Vergleich aller drei Netzanbieter nur in diesen sechs Städten möglich.

(ddp)







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