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USP-Laser werden fit für den Massenmarkt

Datum: Dienstag, 29. Mai 2007
Thema: aktuelle News

Innovationsschub wie durch PC möglich
New York (pts) - Das US-Unternehmen Raydiance http://www.raydiance-inc.com plant, eine bisher nur in Marktnischen angewendete Lasertechnologie in breiteren Anwendungsgebieten zu etablieren. Die sogenannten Ultrashort Pulse (USP) Laser senden im Gegensatz zu herkömmlichen Lasern, die etwa in DVD-Playern zu finden sind, ultrakurze Energieimpulse in unglaublicher schneller Folge. Diese Energiestöße können jedes Material auslöschen, ohne das umgebende Material zu erhitzen. Bisher werden diese Laser vor allem bei Augenoperationen oder bei der Herstellung von Computerchips angewendet. Raydiance will die Anwendungsbereiche ausweiten und prophezeit eine technologische Revolution, ähnlich der Einführung des PC, berichtet das Magazin Business Week.

Ein erster Schritt, um die Anwendungsgebiete des USP-Lasers auszuweiten, ist bereits getan: Waren die Laser vor kurzem noch massiv und unhandlich, sind sie nun auf die Größe von Klimaanlagen geschrumpft. Außerdem ist ihre Anwendung dank einer Software, die von Radiance entwickelt wurde, um einiges einfacher geworden. Mögliche Anwendungsbereiche der Software liegen beispielsweise in der Krebsbehandlung oder bei der Versorgung von Verbrennungsopfern. Auch in der Molekularbiologie gibt es ein breites Feld an möglichen Anwendungsgebieten. Raydiance arbeitet auch an Anwendungen im militärischen Bereich. Letztendlich soll es möglich sein, einen USP-Laser als "Photonen-Geschoss" einzusetzen, das die Auslöser von Roadside-Bomben zerstört.

Als Vorbild dient Raydiance der Aufstieg der Microsoft Corporation, die es verstand, die Software-Industrie wie ein Ökosystem rund um ihr Produkt aufzubauen. Genauso will Radiance die USP-Lasertechnologie verbreiten und damit einen vergleichbaren Innovationsschub auslösen: "Wenn wir diese Technologie in die Hände von vielen Menschen bringen, werden wir eine Explosion an Innovationen sehen, die größer sein wird, als jene die der Mikroprozessor auslöste", meint Barry M. Schuler, CEO von Raydiance. Konkurrenten nehmen diese ambitionierten Pläne jedoch kaum ernst: "Wir arbeiten mit dieser Technologie seit 15 Jahren und wir sehen sie nicht als starke Konkurrenz", meint Takashi Omitsu, CEO von IMRA America http://www.imra.com/







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