
Die Videospiele-Konsole Wii des japanischen Nintendo-Konzerns findet in Deutschland reißenden Absatz. In den vier Monaten vom Start bis Ende April wurden hierzulande 222.000 der Mitmach-Konsolen verkauft, wie die Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" unter Berufung auf Branchenkreise und Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK (Xetra: 587530 - Nachrichten) ) berichtete.
Microsoft (NASDAQ: MSFT - Nachrichten) kommt demnach mit seiner Xbox 360, die bereits rund ein Jahr länger auf dem Markt ist, auf 262.000 verkaufte Konsolen. Sony (München: 853687 - Nachrichten) brachte von Ende März bis Ende April rund 70.500 Exemplare seiner Playstation 3 an den Mann. Allerdings ließ das Geschäft nach einem starken Eröffnungs-Umsatz nach: Allein im April verkaufte Sony rund 16.000 Playstation 3 - Nintendo dagegen 20.000 Wii-Konsolen. Microsoft Xbox ging im vergangenen Monat nur rund 9.500 Mal über die Ladentheke.
Mit der Wii-Konsole kann der Spieler mit einer Art Fernbedienung die Bewegungen der Figuren auf dem Bildschirm mit echten Bewegungen steuern. So können etwa Tennis-Spiele mit echten Aktionen vor dem Monitor simuliert werden. Außerdem verzichtete Nintendo bei der Wii zudem auf hochgerüstete Technik. Das hat zu einem Preisvorteil geführt: Während die Wii derzeit rund 250 Euro kostet, schlägt die Xbox 360 mit rund 300 Euro zu Buche, die PS3 kostet rund 600 Euro.