
Gleich fünf funktionsreduzierte Versionen von Nvidias erstem Direct-X-10-Grafikchip
Geforce 8 sollen bald auf den Markt kommen. Die Varianten
Geforce 8600 GTS und GT besitzen mit 64 Unified Shadern nurhalb so viele Einheiten wie das Spitzenmodell 8800 GTX. Als größere Leistungsbremse dürfte sich jedoch das Speicher-Interface erweisen, das statt 384 nur noch 128 Bit breit ist. Deshalb sollten Sie sich auch nicht von den recht hohen Chip-Taktraten blenden lassen, die bei 675 (GTS) respektive 540 MHz (GT) liegen.
Nach einem Kurztest der Website www.hardware.fr sollen die 8600-Referenzkarten im 3D Mark 06 trotzdem auf spieletaugliche 7000 (GTS) respektive 5800 (GT) Punkte kommen (Vergleichswert 8800 GTX: 11.900 3D-Marks). Karten mit dem 8600 GTS und GT werden mit 128 oder 256 MB GDDR3-Speicher bestückt sein. Die Preise: rund 220 Euro für die GTS- sowie rund 180 Euro für die GT-Variante. Einsteigermodelle: Nur bedingt spieletauglich werden die Versionen Geforce 8500 GT, 8400 GS und 8300 GS sein, die im unteren Preissegment zwischen 60 und 90 Euro angesiedelt sind. Hier hat Nvidia nochmals ein paar Unified-Shader abgeklemmtund den Chiptakt reduziert. Das Speicher- Interface ist ebenfalls auf 128 Bit beschränkt.
Grafikkarten mit den drei Chips soll es üblicherweise mit 128 MB DDR2-Speicher geben.