Hardware News und Testberichte
       Hardware News
Computers-Hardware aktuelle News rund um Hardware, Software und Konsolen
 
Benutzername:
Passwort:
Forum und Downloads
Aktuelle News
Freitag, 29. August 2008 03:02
PC Shop
Navigation
icon_home.gif Home
page_white_text.gif Hauptmenü
petitrond.gif Hardware News
petitrond.gif Web News
petitrond.gif Software News
petitrond.gif Treiber News
petitrond.gif Konsolen News
petitrond.gif Game News
petitrond.gif Internet News
petitrond.gif Downloads
petitrond.gif Gallery
petitrond.gif Testberichte
 Hardware-Shop
newspaper.gif Cheatsneue Inhalte!
petitrond.gif PC Cheats
petitrond.gif Xbox Cheats
petitrond.gif Xbox360 Cheats
petitrond.gif Playstation2
icon_poll.gif Infos
petitrond.gif Impressum
petitrond.gif Umfragen
petitrond.gif Kontakt
petitrond.gif Uns empfehlen
petitrond.gif Statistik
icon_community.gif Community
petitrond.gif Benutzer Anmeldung
petitrond.gif Benutzeraccount
petitrond.gif SMS
Computer News Software Downloads

Wenn Google überflüssig wird

 
Geschrieben von C.Morce am Freitag, 30. November 2007
Hardware Forum
aktuelle News

Wie nennt man Wörter, die sowohl von vorne als auch von hinten gelesen gleich sind - also zum Beispiel «Anna» oder «Rentner»? Das sind sogenannte Palindrome. Wer auf Fragen wie diese keine Antwort weiß, sucht bei Google. Die bekannteste aller Suchmaschinen ist für die meisten Menschen schlichtweg unverzichtbar geworden. Gleiches gilt für die Möglichkeit, selber beeinflussen zu können, was es im Internet zu lesen gibt...


Web 2.0 lautet hier das Stichwort: Jeder kann mitmachen und Inhalte generieren, wie zum Beispiel bei Wikipedia. In dem Online-Lexikon findet man inzwischen auf so ziemlich jede Frage eine Antwort, da die Internetcommunity äußerst fleißig ist. Das deutsche Wikipedia besteht aus mehr als 600 000 Artikeln, die von jedem Nutzer immer wieder verändert und weiterentwickelt werden können. Einen Eintrag über Palindrome gibt es selbstverständlich auch. Und wie so häufig taucht der entsprechende Link in der Suchergebnisliste von Google sehr weit oben auf.

Aber man stelle sich einmal vor, Verbraucher könnten einfach ihrem Handy eine Frage stellen und es würde sofort antworten. Soll heißen: Das Handy würde eine gesprochene Frage sofort verstehen und wie ein persönlicher Assistent die richtige Antwort verbalisieren. Solche Visionen einer Antwortmaschine geistern seit einiger Zeit unter dem Schlagwort Web 3.0 beziehungsweise Semantic Web durch das Internet.

Einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet ist Professor Wolfgang Wahlster, Inhaber des Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz an der Universität des Saarlandes. «Wir wollen die Sprache der Computer an die Sprache der Menschen anpassen», sagt Wahlster. Natürlich wird es nicht so sein, dass die Maschinen irgendwann ihren eigenen Willen entwickeln und die Weltherrschaft an sich reißen. Und es ist auch unwahrscheinlich, dass ich mit meinem Computer über die Fußballergebnisse diskutiere und er mir irgendwann gesteht, dass er eigentlich Bayernfan ist.

Vielmehr geht es um die Semantik, also den Sinn und die Bedeutung von Inhalten, die über das World Wide Web transportiert werden. «Das Web 2.0 ist ein primär syntaktisches Web mit Layout-, aber ohne Bedeutungsannotationen», sagt Wahlster. Das führe zu einer Informations- beziehungsweise Linküberflutung, da beispielsweise Textdokumente letztlich auf eine sinnfreie Kombination aus Buchstaben reduziert werden, Fotos und Videos sind nur Ansammlungen von verschiedenfarbigen Pixeln. Die semantische Wende aber führe zu einem hochpräzisen Antwortverhalten in einem Web, das Sinnzusammenhänge in den Mittelpunkt stellt.

Wenn es also gelingt, die Semantik von Texten, Bildern, Gesten und künstlerischen Darbietungen durch standardisierte Begriffe so zu formalisieren, dass die so gewonnenen Daten maschinenlesbar sind, dann könnte die Vision der Antwortmaschine Realität werden. Eine Suchmaschine wie Google wäre dann überflüssig. Der Nutzer stellt stattdessen einfach seinem Handy eine Frage und es antwortet, anstatt eine Liste von unzähligen Suchergebnissen anzubieten.

Das Web 2.0 hingegen würde auch weiterhin einen Nutzen haben, da es inzwischen eine enorme soziale Dynamik entfaltet habe und eine beeindruckende Wissensinfrastruktur biete, sagt Wahlster. «In der nächsten Dekade kann ein Web 3.0 entstehen, das die Vorteile des semantischen Webs und des Web 2.0 verknüpft und deren Nachteile überwindet.» Die Vision geht dann allerdings weit über die Entwicklung einer Antwortmaschine hinaus. «Gegenstände des alltäglichen Lebens werden online vernetzt zu einem ´Internet der Dinge´ - vom Mobiltelefon zum Fotoapparat, vom Auto bis zum Einkaufswagen. Maschinen werden maschinelle Intelligenz haben, werden so in die Lage versetzt, den Menschen optimal zu unterstützen, wenn der Mensch das will.» Also Handy, ich will jetzt einen Kaffee! Hmm, nichts passiert. Schade.

Quelle: markenpost.de

Wenn Google überflüssig wird

Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.


 
Software News Download Kategorien
Konsolen News
Einstellungen


Artikel Bewertung
Ergebnis: 0
Stimmen: 0

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und bewerten diesen Artikel:
Excellent
Sehr gut
Gut
Okay
Schlecht

Verwandte Links

Der meistgelesene Artikel zu dem Thema aktuelle News:

Hardwareshop Aktuelle hardware News
Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter.
Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details finden Sie im Impressum.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Seitenerstellung in 0.041 Sekunden, mit 10 Datenbank-Abfragen
Forum Downloads
Free-Ranking: Wie viele Internet-User besuchen Ihre Website? Woher genau kommen Ihre Besucher? Welchen Pagerank hat Ihre Website? visit pragmaMx Referenzseiten  maviles |  Werbung