Wer mit dem ab November auch in Deutschland erhältlichen iPhone telefonieren will, muss nach Einschätzung des Mobilfunkportals xonio.com mit hohen Kosten rechnen. «Aufgrund von T-Mobiles Tarifstruktur und den bekannten Kosten aus England gehen wir davon aus, dass T-Mobile-Kunden monatlich 40 bis 80 Euro zahlen müssen», betont Xonio.com-Tarifexperte Henning Gajek. T-Mobile vertreibt das Telefon ab dem 9. November exklusiv in Deutschland. T-Mobile selbst hat noch keine Details zu den geplanten Tarifen veröffentlicht...
T-Mobile bringt das iPhone von Apple mit einer Mindest-Grundgebühr von monatlich rund 50 Euro auf den Markt. Dies bestätigte ein Sprecher des Telekom-Tochterunternehmens. Bei einer vertraglichen Bindung mit den üblichen 24 Monaten und einem exakten Marktpreis von 49,95 Euro wären dies 1198,80 Euro Gebühren, die iPhone-Käufer zusätzlich zum Kaufpreis berappen müssen. Den Preis hat T-Mobile auf 399 Euro festgesetzt. Macht zusammen: 1597,80 Euro in zwei Jahren.
Das Gesamtpaket des iPhones ist nach Einschätzung des Mobilfunkportals zu teuer, um am hart umkämpften deutschen Mobilfunkmarkt erfolgreich sein zu können. Der Kauf des Geräts für 399 Euro soll an einen speziellen T-Mobile-Vertrag mit zwei Jahren Laufzeit gebunden werden. Darin werden vermutlich eine Datenflatrate für den Internet-Zugang, sowie Minuten- und SMS-Pakete enthalten sein.
Nach Angaben von Xonio.com gibt es eine Vielzahl vergleichbarer Handys, die ohne Festlegung auf einen bestimmten Provider und Tarif günstiger sind. Viele Geräte bieten zudem mehr Smartphone-Funktionen als das iPhone und funken anders als das Apple-Telefon auch im UMTS-Netz. T-Mobile will den Vertrieb des Apple-Mobiltelefons am 9. November in Deutschland starten.
Quelle: Markenpost.de

